Svolvaer und die Lofotenrunde

Ragnar und Didi waren ja früher schon mal hier und gaben uns ein paar Tipps, was wir wo ansehen könnten. 

Eilig hatten wir es ja auch nicht und so frühstückten wir erst um 8Uhr.... mit gefühlt 489 anderen Gästen...natürlich waren das nicht soviele, aber das Restaurant, in dem das Frühstücksbuffet aufgebaut war, ist sehr voll gewesen....wir hatten dank Didi und Ragnar keine Probleme nen Platz zu finden, die beiden hatten bereits einen Tisch für uns alle belegt. Unglaublich, was dort an Auswahl, Vielfalt und Mengen an Essen angeboten wurde.... Alle zusammen konnten wir uns nur schwer zügeln....und ließen uns das Frühstück dann auch richtig schmecken.... 

 

 

Mit beiden Volvos ging es dann laaangsam, weil wir so vollgefressen waren, los in Richtung A i Lofoten. Weit kamen wir jedoch nicht, denn bereits nach ungefähr zwei Kilometern wurden wir von der norwegischen Polizei angehalten und einer Alkoholkontrolle unterzogen....natürlich waren wir als Fahrer stocknüchtern....alles okay, gute Fahrt, hieß es dann auf Deutsch....denn der Polizist sprach etwas deutsch und freute sich sichtlich einen Deutschen zu kontrollieren und seine Sprachkenntnisse auszuprobieren.... Natürlich war auch Ragnar ohne Promille unterwegs und so ginge es nach einem Tankstopp dann weiter Richtung Ende der E10, der Hauptverbindungsstraße auf den Lofoten, die in A aufhört....das war unser Tagesziel.

Das Wetter war jetzt nicht so wirklich prickelnd, wir hatten von Sonnenschein über Regen, Schnee, Nieselregen und Sturm eigentlich alles dabei. Auf den Straßen zeitweise nasser Schnee oder Matsch, dazu noch teilweise für unsere Verhältnisse stellenweise klein und eng, sodaß ein zügiges vorankommen nur bedingt möglich war. Einige Stopps legten wir dennoch ein, zum Bildermachen oder auch nur zum Beine vertreten denn auch bei schlechtem Wetter haben die Lofoten durchaus ihren Reiz. Später als gedacht kamen wir an unserem Zielpunkt, dem Ende der Europastraße 10 an und waren ein wenig enttäuscht.... für den momentanen Schneeschauer konnte niemand etwas, aber auch das Cafe war zu und auch sonst keinerlei Möglichkeit sich irgendwo halbwegs trocken hinzusetzen und ein wenig zu entspannen.... Wir hielten uns nur kurz auf, denn auch unsere Begleitung wollte dort eigentlich schnell wieder weg. Also den ganzen Weg wieder zurück, nur daß wir unterwegs noch einen Kaffee in einem Cafe oder Fischrestaurant oder wie auch immer man das bezeichnen will, getrunken haben. Tatasache ist, daß auf den Lofoten nunmal der Stockfisch eine lange Tradition hat und vielerorts auch der aufgehängte Fisch zu sehen war. Ach die Fischköpfe waren oftmals separat zum trocknen aufgehängt, welche einen nicht allzu angenehmen Geruch verbreiteten.... in dem Cafe ( oder Restaurant ) gab es sowohl Fischgerichte als auch Kaffee mit Gebäck und natürlich... Stockfisch... Ein penetranter Geruch ( Gestank träfe wohl besser zu ) ließ uns nicht allzulang verweilen und so waren wir relativ schnell wieder Richtung Svolvaer in unser Hotel unterwegs. Katja und ich hatten Dank dem überreichlichem Frühstück einen Hunger und verzogen uns dann am späten Nachmittag in unser Hotelzimmer um uns dann abends mit Didi und Ragnar an de Bar zu treffen um den morgigen Tag und die Fahrt nach Nordkjosbotn zu besprechen. 

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© Dirk Brass