Nordkjosbotn - Kautokeino

Im Gegensatz zum Tag vorher, begrüßte uns der neue Tag mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein als wir losfuhren. Die E6 war quasi vorder Haustür und so ging es auf den Weg nach Kautokeino ....allerdings nicht auf direkte Weg, sondern der Küste entlang. Wir hofften daß das Wetter noch ein wenig halten würde und sich ein paar schöne Fotomotive ablichten ließen. Tatsächlich haben wir bei diesem tollen Wetter einen ganzen Haufen an tollen Plätzen und Aussichten gesehen bei denen wir dann auch oft gehalten haben. Leider lief uns die Zeit fast davon, denn immer wieder gab es Motive, auf die wir verzichteten, weil die Zeit einfach zu knapp wurde. Der Weg nach Alta hat sich trotzdem gezogen wie Kaugummi, irgendwie wurde die Entfernung gefühlt kaum weniger...was zum Teil an unseren vielen Stopps lag aber auch an den wirklich blöden Straßenbedingungen...denn es war immer um die null Grad, teilweise war die Straße trocken um 200 Meter weiter wieder total vereist zu sein. So ging es dann ein wenig langsamen dahin und wir brauchten dadurch natürlich auch entsprechend länger. Irgendwann so gegen halb zwei nachmittag hatten wir die dreihundert Kilometer nach Alta dann auch geschafft und dafür geschlagenen fünfeinhalb Stunden gebraucht. eine etwas längere Pause betrachteten wir dann als verdient und so versorgten uns mit Kaffee und einem kleinen Snack, bevor es dann die letzten 130 Kilometer nach Kautokeino ging. Dort wollten Ragnar und Didi dann erst zu einer Silberschmiede bzw einem Schmuckhersteller von dem sie mal im TV gesehen hatten, wir waren dem auch nicht abgeneigt und fuhren noch vor dem einchecken ins Hotel dort hin...und waren erstmal von der Größe der "Manufaktur", die ja privat ist, beeindruckt. Alleine das Gebäude von außen wirkte sehr ...ungewöhnlich auf uns.... Im inneren waren wir schier überwältigt.... erstmal von der schieren Größe des kunstvoll gestalteten Gebäudes, dann von dem handgefertigten Schmuck und so vielen anderen Sachen die dort zum Verkauf standen und zu besichtigen waren. Die Eigentümer, ein Künstler ( der wohl letztens verstorben ist ) aus Dänemark und seiner Frau, gebürtige Deutsche die wir dann auch persönlich kennenlernen durften und die uns einiges über die Entstehung des Hauses, das immer wieder vergrößert und um bzw angebaut wurde, den entstandenen Handwerksbetrieb und das Leben der beiden Künstler im Norden Norwegens und diversen anderen Ländern, die sie bereist hatten, erzählte. Sehr interessant, aber dann trieb uns der Hunger in die ehemalige Tankstelle, in der wir schon letztes Jahr lecker und verhältnismäßig günstig gegessen haben und wir genossen unser Rentiergulasch, auf das wir uns ungelogen schon seit Monaten freuten.... Erst dann checkten wir in unser Hotel ein, in dem wir ja auch schon letztes Jahr waren und freuten uns jetzt darauf, den Abend in der Bar gemütlich ausklingen zu lassen.

https://www.vollangjestestue.no/en/
https://www.juhls.no/

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dirk Brass