Lappeasuando - Tandsbyn

Wie geplant starteten wir morgens u sechs in Lappeasuando um die fast 800 Kilometer in Angriff zu nehmen. Da wir die gleiche Route Richtung Süden wie bereits ein paar Tage vorher Richtung Norden nahmen, kannten wir den Weg ja schon und so gibt es von den nächsten Etappen relativ wenig aufregendes zu schreiben. Nach einem Zwischenstop in Arvidsjaur jedoch stellten wir fest, daß der V8 sich irgendwie komisch fahren ließ.... ab Tempo 80 schüttelte sich der Wagen als wären an den Rädern die Gewichte vom Wuchten abgefallen. Nach zweimaligem halten und einer Kontrolle auf den Sitz und festigkeit der Räder konnte ich nichts feststellen, das Problem jedoch blieb. Wenn die Gewichte abgefallen sind, also das Rad unwuchtig ist, vibriert es....das gilt natürlich auch wenn zuviel Gewichte dran sind...in diesem Fall waren es nicht zuviele Wuchtgewichte.....sondern schlichtweg Eis und Schnee die auf der Innenseite der Felge festgefroren waren und dadurch eine ziemliche unwucht erzeugten. Das war mal geschmeidig ein halbes Kilo Eis was ich mit einem Schraubendreher da herausholte ! Reparatur erfolgreich, das vibrieren war weg und wir konnten unsere Fahrt ungehindert fortsetzen. Ich hatte von diesem Phänomen schon mal gehört, aber das total vergessen, denn in meinen bisherigen Wintertouren in Skandinavien ist mir derartiges noch nicht passiert.... Naja, Fall erledigt, der V8 rennt wieder ...

Wie gewohnt im Norden Schwedens, war quasi kein Verkehr vorhanden und auch die 800 Kilometer zu unserem Bed and Breakfast spulten wir gemächlich und mit der einen oder anderen Zigarettenpause bzw Kaffeepause souverän ab. Unterwegs noch nen Tankstop eingelegt und so waren wir gegen 17 Uhr in unserem Ferienhaus, was von Privatleuten betrieben wurde und die im Haus nebenan wohnten. Sehr nette Leute und ein richtig tolles Ferienhaus.... da sind wir direkt am überlegen ob wir da eventuell mal für länger hinfahren sollten....

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© Dirk Brass