Die Fahrt nach Amal

Wie schon so oft vorher starteten wir mitten in der Nacht, jedoch diesesmal ohne Junior, der ja Schule hatte und nebenbei noch ein Praktikum absolvierte. Alt genug um alleine ein paar Tage zu Hause zu verbringen und sich von Oma bekochen zu lassen.

 

Es war ja keine Ferienzeit und damit auch die Autobahnen voraussichtlich entsprechend frei. Wir waren dieses mal wieder mit unserem Hybriden unterwegs, da unsere Volvos ja Saisonkennzeichen haben. Es gab keinerlei Probleme unterwegs Richtung Puttgarden und wir rechneten uns aus gegen 7 Uhr morgens dort an der Fähre anzukommen. Pünktlich um 7 Uhr checkten wir dann am Terminal auf die nächste Fähre ein die bereits um 7.15 Uhr ablegte. 

 

 

In Dänemark angekommen lief es auch ohne Probleme weiter und wir entschieden uns, weil Katja diese Route noch nicht kannte, spontan einmal mit der Fähre von Dänemark nach Schweden überzusetzen. Also haben wir uns Richtung Helsingör gehalten um dort mit der Fähre nach Helsingborg überzusetzen. Wir hatten praktisch keine Wartezeit im Hafen von Helsingör und kamen fast ohne Anzuhalten auf die Fähre nach Schweden. Einen Kaffee später, ein paar schnelle Bilder gemacht und schon waren die 15 Minuten Überfahrt um und wir hatten schwedischen Boden unter den Füßen....ääh....Rädern :-) 

Schön wieder in Schweden zu sein :-) Vom Verkehr war nicht wirklich viel zu merken und auch die Straßenverhältnisse waren aufgrund der relativ warmen Witterung kein Problem, alles gut gesalzen und zu unserem Leidwesen kein Schnee weit und breit....klar zu fahren ging es ohne Schnee besser, aber irgendwie hätten wir uns schon über etwas Schnee gefreut... aber wir hatten ja noch rund 2000 Kilometer nach Kiruna vor uns. Dort sollte es dann doch etwas Schnee haben, da waren wir uns dann ziemlich sicher. Wir waren zeitlich absolut super dran und gönnten uns bei Halmstad auf einem Rastplatz mit Imbiss dann einen frischen Kaffee bevor wir dann die letzten 3 Stunden zum ersten Etappenziel in Amal in Angriff bzw unter die Räder nahmen. 

Wir waren exakt um 3 Uhr Nachmittag bei unserem Hotel in Amal, in dem ich schon mal übernachtet hatte als ich meinen ersten Volvo von Christer geholt habe ( siehe : Der Schwede, der ein Deutscher wurde ), checkten ein, machten uns frisch, fuhren in den nahegelegenen Supermarkt um noch ein paar nötige Besorgungen für den nächsten Tag bzw die nächste Etappe nach Ullanger zu machen. Anschließend sind wir dann zum Abendessen zu unserem Freund Sigge gefahren, dessen Freundin eine große Wanne Lasagne für uns vorbereitet hatte. Nach dem Essen wurden wir dann doch ziemlich schnell müde und so verabschiedeten wir uns bald um im Hotel erstmal ein wenig Kraft in Form vom Schlaf für die nächste Etappe zu " tanken " 

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© Dirk Brass