Urlaub 2016 .... oder mit dem Schweden in Schweden...

Eigentlich sollte es dieses jahr nur eine Woche Schweden werden... die zweite Woche unseres Urlaubs wollten wir in Deutschland verbringen. Wismar und Dresden standen auf dem Programm... aber eine Woche ist dann doch etwas kurz und so haben wir uns entschieden doch zwei Wochen in Skandinavien zu bleiben.

Die Abreise war für Freitag den 13 Mai geplant. Also erstmal noch in die Arbeit, nachmittags dann nach Hause und schon mal das Auto packen. Katja hatte ja Bedenken, alles in den Volvo zu bekommen....war aber dann kein Problem. Auch die Sachen von Junior 1 und 2 konnten wir im Kofferraum verstauen, so daß wir auch innen ausreichend Platz haben würden. Ich ging am frühen Abend nochmal ins Bett um irgendwann Nachts dann halbwegs ausgeruht losfahren zu können. Um halb zwölf abends ging es dann endlich los...

Es regnete ziemlich bei der Abreise aber das tat unserer Vorfreude keinen Abbruch. Auf der Autobahn war wenig Verkehr und so lief es ganz gut Richtung Norden. Die erste Pinkelpause mussten wir allerdings schon in der Nähe von Hof einlegen....dauerte allerdings auch nicht lange, der Volvo lief einwandfrei und müde war ich da auch noch nicht....

Es lief weiterhin ganz gut und der nächste Stopp war dann auch erst oberhalb Berlins, auf einem Autohof. Der Schwede hatte Durst, und die Passagiere ne volle Blase. So allmählich wurde dann auch das Wetter ein wenig besser ...es regnete nicht mehr durchgehend, so daß wir uns mit nem Kaffee und einem kleinen Imbiss stärken konnten ohne nass zu werden.

So langsam näherten wir uns dann Dänemark....also der Fähre in Puttgarden. Wir lagen wirklich gut in der Zeit und nach einem kurzen Tankstopp vor der Fehmarnsundbrücke ging es auch gleich flott weiter zum Fährhafen, um die nächste Fähre gleich noch zu erwischen. Das klappte auch und so hatten wir ne gute halbe Stunde "Pause" so daß ich mir ein Pfeifchen bauen konnte und die beiden Jungs sich auf dem Schiff umsehen konnten.

Dänemark erwies sich, wie immer, als recht unspektakulär, und wir waren trotz momentaner Grenzkontrollen schnell aus dem Hafengelände draußen und auch recht zügig an der Brücke über den Öresund nach Schweden.

In Schweden angekommen, schalten wir automatisch in den  " Urlaubsmodus " .... heißt, daß sobald wir über der Brücke auf " unserem " Parkplatz sind, wir uns offiziell im im Urlaub befinden. Dieser Parkplatz ist der erste auf schwedischem Terretorium und für uns der erste Anlaufpunkt. Im Cafe gibts leckere Backwaren und auch die Toiletten sind sehr sauber. Dieses Jahr allerdings waren wir nicht die einzigen.... ne Menge anderer deutscher Touristen haben diesen Parkplatz ebenfalls für sich entdeckt, so daß unsere Pause dort relativ kurz ausgefallen ist.

Nach unserem Päuschen ging es weiter Richtung Ferienhaus. der Volvo schnurrte vor sich hin ( ob er gemerkt hat daß er " daheim " ist ?? ) die beiden Knilche auf der Rücksitzbank haben geschlafen während Katja und ich die Straße und den geringen Verkehr genossen und weiter Richtung Ferienhaus rollten.

Hinter Halmstad legten wir eine ausgedehnte Kaffeepause ein, der dort befindliche Kiosk hatte geöffnet und so versorgten wir uns mit frischem Kaffee und einem gemütlichen Pfeifchen.

Frisch gestärkt und guter Laune ging es zur letzten Etappe.... Noch ungefähr dreieinhalb Stunden zum Ferienhaus. Normalerweise wurde ich als fahrer um Göteborg herum immer müde und Katja ist für ein oder zwei Stunden gefahren, diesesmal jedoch war ich selber noch merkwürdig fit und bin selber durch Göteborg gefahren. Erstaunlich wie viel sich dort Straßentechnisch innerhalb eines Jahres geändert hat......

Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und es fing stellenweise an zu regnen.... was unsere Urlaubslaune allerdings kaum trübte.

Junior 1 und 2 verschliefen den restlichen Weg zum Ferienhaus und wachten erst auf als wir dann ankamen.

Wir räumten unsere Reiseutensilien aus dem Schweden ins Haus, und die beiden Mitreisenden gingen noch auf eine kurze Erkundungstour zum See hinunter. Nach einer gemeinsamen Brotzeit ließen wir den Tag dann ausklingen und fielen alle ziemlich fertig ins Bett.

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© Dirk Brass